Tauchteile: Das Verfahren

Im Tauchverfahren werden Formen wahr, von denen Sie bisher nur geträumt haben.
innoFlex-Tauchteile werden aus Weich-PVC nach Ihren Anforderungen gefertigt. Selbst komplizierte Geometrien können in einem Stück, bis zu einer Länge von 800mm gefertigt werden.

Obwohl Faltenbälge und Formteile bereits seit vielen Jahren im Tauchverfahren hergestellt werden, stellen unsere Kunden immer wieder die Frage:

Was ist eigentlich das Tauchverfahren?

das TauchverfahrenBeim Tauchverfahren werden vorgeheizte Formen aus Aluminium in das flüssige Plastisol eingetaucht. Da dieses Plastisol thermosensitiv ist, bildet sich auf der Form ein PVC-Film. Verfahrensbedingt sind aus diesem Grunde geringe Wandstärkenunterschiede am Teil, aber auch von Teil zu Teil, nicht zu vermeiden.

Nach Beendigung des Gelierprozesses wird das Werkstück in Durchlauf- oder Kammeröfen ausgeliert und anschließend entformt.

Das Tauchverfahren ist, bis auf Ausnahmen, sehr lohnintensiv. Deshalb ist es nur bei kleinen und mittleren Stückzahlen, großen Teilen oder bei schwierig herzustellenden Geometrien wirtschaftlich. Am interessantesten sind aber bei allen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen die relativ geringen Formkosten.

innoFlex-Tauchteile werden in der Medizin- und Elektrotechnik, bei Agrar- und Nutzfahrzeugen, im allgemeinen Maschinenbau, an Baumaschinen und im Anlagenbau verwendet. Dabei sind auch komplizierte Geometrien, Teile mit unterschiedlichen Härtegraden, matte oder glänzende Oberflächen und sogar Zwei-/Mehrfarbigkeit an einem Teil möglich.

innoFlex-Tauchteile verfügen über sehr gute elektrische Isolationseigenschaften und werden deshalb in Bereichen eingesetzt, in denen Menschen vor Kontakt mit elektrischen Spannungen geschützt werden müssen.

Auch das Umtauchen / Umschäumen von Metallteilen zum Schutz bzw. als Griffteil ist bei innoFlex kein Problem.